ebm international: Peru
Anfänge der Mission unter den Ketschua in Peru:
ebm-international beschreibt sie so:
Die Provinzen Cusco und Apurímac gehörten zu den Kerngebieten des alten Inkareiches. Bis heute wird in den Dörfern das Ketschua gesprochen. Es leben rund sechs Millionen Ketschua in Peru. Die religiöse Welt dieser Menschen ist eine Mischung aus den Traditionen der Inka und den Einflüssen aus dem Volkskatholizismus. Die Bibel, das Wort Gottes, war lange Zeit unbekannt, erst recht das Evangelium.
Vor gut 30 Jahren begann unser Missionar und Koordinator Adrián Campero seinem Volk das Evangelium zu bringen. Zusammen mit seinem Team koordiniert er die Missionsarbeit und konzipiert die Schulungen für Pastoren in „Ketschua-Art“. Diese werden ihrer Kultur und Lebensart angepasst. Das Schulungsmaterial wird für sie eigens in der Ketschua-Sprache zusammengestellt. Das ist wohl auch der Grund, weshalb die Herzen der Menschen so gut erreicht werden. Rund 60 Ketschua-Pastoren und Missionare sind im Einsatz und werden von Adrián und seinem Team geschult und betreut. Die Missionare ermutigen und stärken die Gemeinden und helfen ihnen, den missionarischen Auftrag zu erfüllen.
Seit Beginn der Evangelisation der Ketschua 1983 durch Adrián Campero sind bereits mehr als 70 Gemeinden entstanden, mehr als 60 Pastoren und Missionare wurden berufen und über 100 Leiter wurden eingesetzt. Bis zum Jahr 2030 sollen weitere 30 Gemeinden entstehen. In den Andendörfern in Peru werden immer mehr Gemeinden gegründet. Vielen Menschen wird durch das Evangelium Hoffnung gebracht. Sie erleben Befreiung aus okkulten Verstrickungen.
Highlights der Arbeit:
Seit 2018 haben die Ketschua ein eigenes Bibelseminar zur Ausbildung ihrer Pastoren. Auch eine Rundfunkarbeit gibt es. Durch sie werden Menschen an den entlegensten Orten mit der Frohen Botschaft erreicht.
Eine Bibel in der Muttesprache Ketschua ist für viele etwas ganz Besonderes. Gemeinsam mit ebm-international konnten Ketschua-Bibeln gekauft und zu einem vergünstigten Preis weitergegeben werden.
In der Region Jimbe gibt es schon seit einigen Jahren eine Gemeinde in Miraflores. Dieser Ort selbst wurde 1980 gegründet. Nach vielen Monaten fleißiger Bauarbeiten konnte die Gemeinde in Miraflores nun den Rohbau ihres Gemeindegebäudes fertigstellen. Auch wenn erst die Wände stehen und das Dach provisorisch ist: Erste Versammlungen finden dort bereits statt. Viele Einwohner in Miraflores haben auch Familie im benachbarten Ort Guadalupe. Diese Verbindung führte nun dazu, dass die Gemeinde in Miraflores den Schritt wagte, auch in Guadalupe eine Gemeinde zu gründen. Die Herausforderungen sind groß: Besonders in der Regenzeit ist der abgelegene Ort Guadalupe schwer zu erreichen. Die Einwohner sind überaltert, nur wenige können lesen und schreiben. Das erschwert das Lesen in der Bibel. Die Christen vermitteln daher Glaubensinhalte und biblische Wahrheiten auf klare und sehr einfache Weise und nutzen viele Bilder und Grafiken. Die Arbeit trägt bereits Früchte: Jeden Mittwoch treffen sich einige Erwachsene und Kinder zu Gottesdienst und Bibelstudium.
weitere Informationen aus Peru
Unsere Gemeinde unterstützt finanziell monatlich die Missionsarbeit unter den Ketschua. Falls auch du gerne spenden möchtest, findest du die Bankverbindung im aktuellen REPORT oder du spendest an unserer Kirchengemeinde mit dem Vermerk „Ketschua“.

