Wort zum Monat August und September

“Wir haben aber nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist,  so dass wir wissen können, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat." (1.Korinther 2, 12)

Liebe Gemeinde, liebe Gäste und Freunde.

Mit diesem Wort von Paulus aus dem 2. Korintherbrief, grüße ich Euch alle sehr herzlich hinsichtlich der kommenden Monate, die vor uns liegen. 

Ich wünsche zunächst allen denjenigen, die Urlaub machen, eine gesegnete und schöne, erholsame Zeit. Genießt diese Zeit und tankt auf und freut Euch, dass Ihr die habt. Uns allen wünsche ich weiterhin viel Kraft und Dankbarkeit aufgrund all der Dinge, die wir bereits durch Jesus Christus empfangen haben. Es sind alles Geschenke!

“Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat", so erfahren wir es bereits in Psalm 103, 1. 

Das gilt auch für die vergangenen 75 Jahre unserer Gemeinde in Erlangen. Am Sonntag, den 4. Oktober wollen wir uns in besonderer Weise daran erinnern und Gottes Gnade, Treue und Liebe zu uns feiern. Er hat seine Geschichte in den letzten Jahrzehnten mit uns geschrieben. Und er wird es weiter tun. Er hat uns so viel geschenkt, nicht zuletzt unser neues, wunderschönes neues Gemeindehaus.

Es ist immer neu für uns wichtig, sich an das Gute zu erinnern! Und zu dieser Erinnerung, zu diesem Dank sind wir alle, bist Du fähig, denn Du hast “jemand” von Gott oder aus Gott selbst, in Dir. Der heilige Geist ist zu Dir gesandt worden, damit Du es immer neu hörst, lernst, verstehst und umsetzen kannst, was Jesus für Dich bereits vollbracht hat, was er kann und in Autorität tun möchte! Der “Geist der Welt”, d.h. die jeweilige gesellschaftliche Strömung oder Prägung, wird Dich daran nicht erinnern und Dich dafür nicht ausrüsten.

“Wir haben aber nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so dass wir wissen können……”

Du brauchst dieses Wissen, diese Erinnerung für Deine aktuellen und die kommenden Herausforderungen. Denke einmal an David als er vor langer Zeit mit seiner Steinschleuder und einem eher kleinen Stein, den drei Meter mächtigen, eigentlich unbesiegbaren Krieger Riesen Goliath besiegte. David war erfolgreich und siegte während die gesamte Armee Israels sich noch nicht einmal traute Goliath gegenüberzutreten. Was war anders bei David?

“David erinnerte sich an das was Gott bereits schon für ihn getan hatte!" (1.Samuel 17, 34-37)

An was oder wen erinnerst Du Dich? Mit welchen Folgen? Er erinnerte sich an den Kampf mit einem Löwen und mit einem Bären und vor allem an Gottes Eingreifen und seine Hilfe dabei. Diese Erinnerung an Gottes Siege und Hilfe gab ihm Stärke und Mut. Wie sieht es in Dir heute aus? Angesichts Deiner “Riesen” und menschlich scheinbar komplett unbesiegbaren Umstände? Was dominiert in Dir? Die Siege Gottes in Deinem Leben oder Deine Sorgen? 

“Wir haben aber nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist,  so dass wir wissen können, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat.”

David war sich darüber bewusst was Gott schon für ihn getan hatte, das gab ihm Kraft. 

Jesus Christus hat für Dich nicht nur “mal etwas” getan, sondern sein Leben für Dich am Kreuz von Golgatha hingegeben. Er ist für Dich gestorben, das bedeutete ihm alles – und Dir? 

David wusste, dass Gott ihn wirklich liebte und das trotz seiner Fehler und etlichem Scheitern. Er erinnerte sich an Gottes Treue und Macht. Genau das dürfen wir auch tun. 

Ich ermutige uns heute mit diesem Wort dazu, uns neu an das zu erinnern und auf das zu sehen, was Jesus bereits für uns getan hat. Er kann und er wird es aus Liebe und Treue immer wieder neu tun. Gottes Geist will und wird Dich auch daran erinnern!

“Wir haben aber nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist,  so dass wir wissen können, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat.”

In diesem Sinn wünsche ich uns viel Hoffnung und Dank für die Zeit, die vor uns liegt.

Viele Grüße

Torsten Rudzio