Wort zum Monat Januar

Was bei Menschen unmöglich ist, das ist möglich bei Gott. | Lukas 18, 27

Klagemauer in Jerusalem mit vielen Menschen

 

Liebe Gemeinde, liebe Gäste und Freunde.

mit diesem Wort von Jesus Christus grüße ich Euch alle sehr herzlich zu Beginn diesen neuen Jahres 2026. Ich wünsche uns allen, ich wünsche Dir ganz persönlich ein hoffnungsvolles und stärkendes Jahr 2026. Wie heißt es doch in Dietrich Bonhoeffers Lied:

Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost was kommen mag, denn Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jeden neuen Tag.

Diese tiefe Überzeugung wünsche ich uns allen für unsere Leben und Herzen im neuen Jahr. 

Wie geht es Dir wirklich, wenn Du im Blick auf die kommenden Wochen und Monate nach vorne schaust? Es gibt diesbezüglich sicherlich so manche Pläne, Anliegen aber wahrscheinlich auch etliche Fragen oder Sorgen bei Dir und uns. Denn wir alle wollen etwas schaffen oder gestalten. Was ist aber für uns Menschen wirklich möglich und bis zu welchem Punkt? Was ist Dir tatsächlich möglich, was kannst Du nachhaltig, bleibend verändern?

Auf diese Fragen werden Dir und mir wahrscheinlich etliche Erlebnisse und Versuche einfallen, eben innerhalb unserer eigenen (Lebens-)Möglichkeiten etwas zu schaffen! Da geht bei Dir auch “was”, aber es bleibt letztlich immer mit Grenzen versehen, vor denen Du irgendwann stehst. Ja, wir alle haben “unsere Möglichkeiten” und das ist auch richtig und wichtig! Wie gehst Du aber mit “Deinen Unmöglichkeiten” um?

Jesus Christus spricht: "Was bei Menschen unmöglich ist, das ist möglich bei Gott."

Mit dieser Feststellung unseres Herrn wünsche ich uns, gerade in diesem Jahr, neu und umso mehr, den hoffnungsvollen Blick auf Jesus Christus. Einen Blick auf seine bleibende Treue uns und seinen Zusagen gegenüber! ER sitzt immer noch auf dem Thron und spricht die entscheidenden Worte, bitte erwarte das und bete in dieser Hinsicht sehr mutig. 

Wir alle müssen akzeptieren, dass wir immer neu und auch im Jahr 2026 auf die unbegrenzten Möglichkeiten Gottes angewiesen sind. Für unseren Gott und Vater im Himmel ist nichts zu schwer, nichts zu verschlossen oder unmöglich. Ob im Kleinen oder im Großen, wir dürfen das neu glauben und diese Tatsache, z. B. in unseren Gebeten vor Jesus ausbreiten. Ich lade Dich ein, das zu tun, genauso wie Du bist.

Jesus Christus spricht: "Was bei Menschen unmöglich ist, das ist möglich bei Gott."

Wenn wir unsere Unmöglichkeiten anschauen oder neu erkennen, dann verstehe ich das immer als einen Weckruf des Himmels an uns Menschen. So wie es öfter zu Zeiten des alten Testamentes hieß: “Sucht mich und fragt nach mir!”

Was oder wer hindert Dich daran? Die Frage ist dabei, wer oder was wirklich “Dein Schatz” (Deine Anbindung) in Deinem Leben ist? 

In unserem Textzusammenhang wird davon gesprochen, dass ein Mensch von Jesus etwas wollte, jemand der sogar die Gebote hielt, der Gottes Worte kannte, wie evtl. Du selbst? Doch das Problem war, dass sein Herz an seinem Schatz auf dieser Erde hing. Somit konnte er mit der Aufforderung Jesu alles zu verkaufen, (die nur ihm galt,) und ihm nachzufolgen, nichts anfangen. Ja er war sogar bestürzt, traurig über so ein Jesuswort an ihn. Dabei sagte Jesus alles aus tiefster Liebe und Fürsorge, aber es erreichte sein Herz nicht.

So ist es, wenn jemand bei “seinen Schätzen” und seinen Möglichkeiten stehen und letztlich dadurch nur bei sich selbst bleibt. Doch bei Dir und mir muss es nicht so sein! Denn Jesus ruft uns jetzt neu zu sich.

Halte Jesus Deine Möglichkeiten und gerade auch Deine Unmöglichkeiten hin. Erwarte, dass sich diese Unmöglichkeiten vor Gottes Möglichkeiten, gerade auch im neuen Jahr 2026, im Namen von Jesus Christus “beugen” werden! Denn Gottes Wort ist immer noch hochaktuell, lebendig und wirksam.

Jesus Christus spricht: „Was bei Menschen unmöglich ist, das ist möglich bei Gott."

Ein gesegnetes und frohes neues Jahr für Euch alle.

Viele Grüße,

Torsten Rudzio

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