Pfingsten - unterwegs mit dem Heiligen Geist

Predigt zur Bibelstelle Epheser 4, 30

30 Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin!

 

kurze Zusammenfassung

  • Pfingsten - der Geburtstag der Kirche, aber: Dieser Geburtstag ist erst die Folge eines anderen Ereignisses, um das es eigentlich geht, nämlich die Ausgießung des Heiligen Geistes.
  • Jesus hat seinen Schülern vor seinem Abschied zugesagt: Der Vater wird euch einen anderen Beistand schicken, den Geist der Wahrheit. Das ist an Pfingsten bleibend geschehen.
  • Epheser 4 macht eine grundsätzliche Aussage: versiegelt mit dem Heiligen Geist.
  • Ein Siegel schützt vor unberechtigtem Zugriff (nur autorisierte Personen dürfen es brechen) und ist ein Eigentumszeichen.
  • Wer zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist, hat den Heiligen Geist als Siegel empfangen (Eph 1,13) - wir sind sein Eigentum und niemand kann uns aus seiner Hand reißen.
  • Gleichzeitig ist der Heilige Geist Angeld im Blick auf alles Zukünftige - die Garantie, dass wir am Ende der Zeiten an der vollen Erlösung teilhaben.
  • Nach der Grundsatzaussage kommt eine praktische Folgerung: den Heiligen Geist nicht betrüben.
  • Der Heilige Geist begegnet uns hier (und an vielen anderen Stellen) als Person: ein reales, ansprechbares Gegenüber und nicht nur eine diffuse Kraft.
  • Den Heiligen Geist als Person können wir betrüben, nämlich immer da, wo wir nicht auf seine Impulse hören oder unser Leben nicht so gestalten, wie es Gott gemäß ist.
  • Wie das konkret aussieht, schildert der Kontext in VV.25-29 sehr praktisch und lebensnah.
  • Wir feiern Pfingsten, dass Gott durch seinen Geist bleibend in und unter uns ist. Er ist uns ein Gegenüber und inspiriert uns zu einem Leben, das Gott gefällt.
  • Das will von uns im Alltag gelebt werden.