Wort zum Monat September

Gedanken zur Bibelstelle Prediger 3,11

Mit einer Geschwindigkeit von rund 60.000 km/h ist die Sonde Voyager 1 seit September 1977 unterwegs in die Weiten des Weltalls. Sie hat mittlerweile unser Sonnensystem verlassen und bewegt sich innerhalb der Milchstraße im interstellaren Raum. Einige Sensoren sind noch aktiv und es werden regelmäßig Daten zur Erde gefunkt. (Dauert aber fast einen Tag, bis die Daten bei uns ankommen.)

https://voyager.jpl.nasa.gov/mission/status

Warum schicken wir solche Sonden in den Weltall und nehmen alles auf und lassen uns die Daten nach hause schicken? Wir sind nun mal ausgesprochen neugierig und wollen alles ganz genau wissen. Und jetzt haben wir mit einer Sonde unser Sonnensystem verlassen. Nun gibt es in unserer Galaxie (der Milchstraße) viele Milliarden von Sonnen. Und man vermutet heute, dass es  viele Milliarden von Galaxien gibt. Da haben wir also noch eine größere Forschungsaufgabe vor uns.

Wie kommt es nun, dass wir so neugierig sind? Kann es sein, dass unser Schöpfer eine Neugier in unser Herz gelegt hat? Eine Neugier auf den Ursprung der Schöpfung. Und so versuchen wir in den Tiefen des Weltalls den Ursprung der Welt zu ergründen. Im Buch der Prediger lesen wir, dass es uns nicht gelingen wird: ...nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Wenn wir weise sind, werden wir in der Schöpfung den Schöpfer erkennen. Wir erkennen, dass wir im Verhältnis zur Schöpfung kleiner als klein sind, eben ein Staubkorn. Im neuen Testament lesen wir, dass dieses Staubkorn Mensch dem Schöpfer wichtig ist. Und dass er uns in Jesus Christus begegnen möchte.

Ist das nicht erstaunlich?

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Prediger 3,11

Markus von Linden