Worauf dürfen wir hoffen?

Predigt zur Bibelstelle Jesaja 25, 6 - 9

6 Und der HERR Zebaoth wird auf diesem Berge allen Völkern ein fettes Mahl machen, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist.

7 Und er wird auf diesem Berge die Hülle wegnehmen, mit der alle Völker verhüllt sind, und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind.

8 Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat's gesagt.

9 Zu der Zeit wird man sagen: "Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns helfe. Das ist der HERR, auf den wir hofften; lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil."

 

 

kurze Zusammenfassung

  • Schon Jahrhunderte vor Christus findet sich im Jesajabuch eine Zukunftsvision voller Hoffnung.
  • In den Blick rückt zunächst ein nicht mehr zu überbietendes Festmahl. Bei Tisch zusammen sitzen und feiern steht für Miteinander und Frieden.
  • Dieses Festmahl findet in der Gegenwart Gottes statt. Hier sind Menschen in Frieden beieinander.
  • Hier versammeln sich Menschen aus allen Völkern und Nationen, keiner ist außen vor und wird ausgegrenzt.
  • Worauf dürfen wir hoffen? Dass diese große Friedensvision Realität wird, weil sich der Herr dafür verbürgt, der selbst den Tod bezwungen hat.
  • Auch davon spricht die Vision: Der Tod als die eine Macht auf Erden, die kein Mensch je bezwingen kann, wird von Gott überwunden und vernichtet.
  • Er ist stärker als der Tod. Wer stärker als der Tod ist, ist auch Herr über alle anderen lebensmindernden Mächte und Gewalten.
  • Mit der Auferstehung Jesu von den Toten beginnt diese große Vision, Realität zu werden. Die Auferstehungskraft wirkt schon in unser Heute hinein.
  • Wer dem Auferstandenen folgt, kann schon im Hier und Jetzt etwas von seiner Überwinderkraft erleben: Menschen leben in Frieden miteinander und werden im Hier und Jetzt mit Hoffnung erfüllt, bekommen Kraft für das Heute und Mut für das Morgen.