Trost

Predigt zur Bibelstelle 2.Korinther 1, 3 - 4

3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes,

4 der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.

 

kurze Zusammenfassung

  • Martin Luther hat als eines der Kennzeichen der wahren Kirche Jesu Christi beschrieben: die gegenseitige Tröstung.
  • Paulus beschreibt zwei Kernmerkmale Gottes, die ihn in seinem Wesen ausmachen: Er ist der Vater der Erbarmungen und der Gott allen Trostes.
  • Durch die ganze Bibel hindurch wird Gott immer wieder beschrieben als ein Gott, der sich seinen Menschen mit seinem Trost zuwendet.
  • Paulus hat es in seinem Leben erfahren, dass der Gott allen Trostes ´uns tröstet in all unserer Bedrängnis`.
  • Wir verbinden Trost mit Trauer, aber Trost brauchen wir auch in Ängsten, bei Verlusten oder Sorgen oder in anderen Nöten und Schmerzen.
  • Ob etwas wirklich Trost ist, entscheidet sich von seiner Wirkung her: Hat es den anderen gestärkt, ermutigt und eine neue Festigkeit gegeben?
  • Dann war es Trost und nicht nur Vertröstung.
  • Trost verharmlost die Not nicht, sondern nimmt sie ernst und nimmt wahr, wie es dem anderen geht. Trost ist auch nicht belehrend.
  • Bei Trost geht es gar nicht unbedingt um viele Worte, sondern darum, dem anderen zu signalisieren: Du bist nicht allein in deiner Not. Wir sind an deiner Seite.
  • Das kann durch sehr praktische Zeichen der Liebe geschehen.
  • Der Gott allen Trostes macht Bibelworte in uns lebendig, aber bedient sich auch oft anderer Menschen, die mit ihrem Trost uns nahe sind.
  • Christliche Gemeinde als ein Trost-Netzwerk, denn Gott ist der Gott allen Trostes.