Sie ist da

Infos zu unserer Baugenehmigung und Start des Baublogs

Liebe Geschwister und Freunde,

endlich ist sie da, die schriftliche Baugenehmigung für den Um- und Erweiterungsbau unseres Gemeindezentrums. Gott sei Lob und Dank. 

Als wir im Januar 2016 die Genehmigungsplanung bei der Stadt Erlangen eingereicht hatten, sind wir fest davon ausgegangen, im Laufe der nächsten 4 - 5 Monate die schriftliche Rückmeldung zur Freigabe unseres Bauvorhabens in den Händen zu haben. Ein Zeitpunkt, zu dem die Behörden und Parteien der Stadt in ihren Sitzungen um eine eigene kommunale Abstandsflächensatzung gerungen haben. Mit der bis dahin geltenden Bayerischen Abstandsflächensatzung, an die die Stadt Erlangen noch gebunden war, konnte uns mit unserer geplanten Bauhöhe keine Baugenehmigung erteilt werden. Umplanen oder abwarten? Auf Anraten des Bauaufsichtsamtes haben wir, nicht zuletzt auch um Kosten zu sparen, abgewartet, unseren Bauantrag ruhen lassen und Gespräche mit Stadtratsmitgliedern gesucht. Diese innerstädtischen Verhandlungen haben sich 2 Jahre hingezogen. Erst im Dezember 2017 wurde dann in einer Stadtratssitzung mehrheitlich für die neue Abstandsflächensatzung gestimmt. Damit stand unserer Baugenehmigung nichts mehr im Wege. Als Bauausschuss haben wir, ohne die schriftliche Genehmigung in der Hand zu haben, den Kontakt zum Bauaufsichtsamt aktiviert und unsere Planungssitzungen mit dem Architekturbüro und den Fachplanern wieder aufgenommen. 

Schnell wurde klar, bis zur Ausstellung der schriftlichen Baugenehmigung sind noch einige Dinge mit der Stadt zu regeln. Zunächst haben wir die zehnjährige Bauverpflichtung, die im September 2018 abgelaufen wäre, um die mögliche Maximalzeit von zwei Jahren verlängert. Das bebaute, wie das unbebaute Grundstück wurden zu einem Grundstück verschmolzen. Beides bedurfte der notariellen Beurkundung. 

In der Zwischenzeit mussten Anträge für eine gleichwertige Neupflanzung für die zu fällenden Bäume, die dem Bauvorhaben im Wege sein werden, genehmigt werden. 

Nachdem wir noch vier PKW-Stellpätze ablösen mussten, haben wir auf Anraten der Stadt, auf dem Platz der jetzigen Raumzellen, zwei weitere PKW-Stellplätze nachgewiesen. Mit Planung, Einreichen der Pläne, Genehmigung und Auslösen der zwei jetzt noch fehlenden Stellplätze gingen weitere Monate ins Land.

Zum guten Schluss war es dann eine „ergänzende Betriebsbeschreibung“, die wir abgeben mussten. Dabei ging es um die Nutzung des GZs unter Berücksichtigung des Immissionsschutzes. Die mittlerweile vertrauensvollen Kontakte zum Bauaufsichtsamt haben uns geholfen, hier so verhandeln zu können, dass wir für unser zukünftiges Gemeindeleben keine Einschränkungen erwarten.

Der Hinweis auf die Einreichung vom Nachweis der Gemeinnützigkeit unserer Gemeinde, die uns bei den Gebühren entlastet, war dann ein sichtbares Zeichen des Entgegenkommens seitens der Stadt.

Zusammen mit unserem WebTeam sind wir dabei, einen Baublog zu erstellen, der in den nächsten Wochen auf der Homepage unserer Gemeinde einzusehen sein wird. Dort kann dann die Baugeschichte von 2006 an nachgelesen werden. Wir werden sie dann immer wieder aktualisieren.

Die 14tägigen Planungssitzungen nutzen wir gerade für die letzten Feinabstimmungen, um dann in die nächste entscheidende Phase gehen zu können, die Ausschreibungen der Gewerke. 

Einen ganz wichtigen Punkt möchte ich an den Schluss stellen, die Finanzierung unseres Bauvorhabens. Ohne einen gesicherten Finanzierungsplan werden wir nicht mit dem Bauen beginnen können. Wir bitten euch sehr, eure finanziellen Gaben zu prüfen und je nach Möglichkeit, eure Spenden zu geben. Das vor uns liegende Erntedankfest bietet sich an, hier ein bewusstes Zeichen der Dankbarkeit für die Baugenehmigung zu setzen. 

Darüber hinaus lade euch ein, wann immer ihr an die Gemeinde denkt, selbst im Gemeindezentrum seid oder einfach nur am Gemeindezentrum vorbeifahrt: betet für die Gemeinde, segnet die Arbeit, die hier getan wird, ganz allgemein und vergesst dabei das Bauvorhaben nicht. Vielen Dank. 

Mit lieben Grüßen 
im Namen der Mitarbeiter im Bauausschuss,         
Ingrid Bouecke

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