Jesus - auch mein Licht?

Predigt zur Bibelstelle Johannes 12, 44 - 50

44 Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.

45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.

46 Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.

47 Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette.

48 Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage.

49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll.

50 Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.

 

Kurze Zusammenfassung:

Gegen Ende seiner öffentlichen Wirksamkeit fasst Jesus seine Botschaft noch einmal zusammen und macht deutlich:

  • Wer Jesus sieht/hört, sieht/hört immer auch den Vater. Ich kann Gott nicht ohne Jesus finden und Jesus nicht ohne den Vater sehen.
  • Auch Weihnachten geht es nicht nur um das Kind in der Krippe, sondern auch um den Heilsplan des Vaters in seiner Zuwendung zur Welt.
  • Finsternis prägt diese Welt auch in unserer Zeit - Jesus ist als Licht in alle Finsternis gekommen. Licht besiegt die Finsternis.
  • Menschen brauchen Licht zum Leben, aber es ist an uns, an Jesus als dem Licht dranzubleiben oder aus dem Licht herauszutreten oder es auszusperren.
  • Die Mission Jesu ist Rettung und Heil und nicht Gericht. Wer das ablehnt oder ausschlägt, stellt sich selber unter das Gericht.
  • Weihnachten hat auch eine ernste Seite: Wer den Retter Jesus ablehnt, hat auch Gott, den Vater, nicht und stellt sich selber unter das Gericht.
  • So ist die Botschaft von Weihnachten immer neu eine Einladung, das Heilsangebot in Christus anzunehmen.