Innehalten

Predigt zur Bibelstelle 2. Mose 20, 8 - 11

 

8 Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest.

9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.

10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.

11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
 

Kurze Zusammenfassung:

  • Beobachtung: Unser Leben ist randvoll und wird immer schneller.
  • Zu dem Bund, den Gott mit seinem Volk Israel schließt, gehören auch die Zehn Gebote. Fast ein Drittel des Textumfangs macht das Gebot des Ruhetages aus.
  • Schon der Beginn des Gebotes hebt sich von den anderen ab: Denk dran!
  • Zu den gewichtigen Säulen, die unser Leben mit Gott und miteinander regeln sollen, gehört auch das Gebot des Ruhetages: der Rhythmus von Arbeit und Ruhe.
  • Begründet wird er mit der Schöpfung: Der Ruhetag ist die Vollendung und Krone der Schöpfung - Gott segnet das Aufhören. Arbeit ist nicht der alles bestimmende Faktor unseres Lebens.
  • Gott schenkt uns Zeit - nehmen wir dieses Geschenk Gottes an?
  • Ruhetag - es geht nicht nur um eine Unterbrechung der Arbeit. Es ist ein Ruhetag für den Herrn, sagt der Text: ein besonderer Freiraum für die Gemeinschaft mit Gott und miteinander.
  • Den Ruhetag heilig halten (V.8) - eine Zeit, die auf Gott bezogen und ihm gewidmet ist. Und die schon ein Vorgeschmack auf die große Feier am Ende der Zeiten sein darf.
  • Und schließlich: Wer Gottes Angebot annimmt, tut gut daran, es auch anderen zu gewähren.