Gottes Wort lässt sich nicht fesseln

Predigt zur Bibelstelle Philliper 1, 12-14

12 Ich will aber, dass ihr wisst, Brüder, dass meine Umstände7 mehr zur Förderung des Evangeliums ausgeschlagen sind,

13 so dass meine Fesseln in Christus im ganzen Prätorium und bei allen anderen offenbar geworden sind

14 und dass die meisten der Brüder im Herrn Vertrauen gewonnen haben durch meine Fesseln und viel mehr wagen, das Wort Gottes ohne Furcht zu reden.


kurze Zusammenfassung der Predigt:

  • Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen: Von Anfang an stieß der Glaube auf Widerstand und führte zu Repressalien.
  • Paulus schreibt den Philipperbrief aus der Haft, die Gemeinde ist besorgt um sein Wohl und erkundigt sich nach seinem Ergehen.
  • Antwort des Paulus: Dem Evangelium geht es gut! Seine Verhaftung hat der Verbreitung des Evangeliums keinen Abbruch getan, im Gegenteil:
  • Die Situation hat sich als förderlich für das Evangelium erwiesen: Gottes Wort lässt sich nicht fesseln und binden!
  • Konkrete Folge: Die öffentliche Wirkung seiner Haft brachte das Evangelium allenthalben ins Gespräch - gerade auch bei Menschen, die sonst nie erreicht worden wären.
  • Konkrete Folge: Die Gemeinde ist ermutigt, den Glauben weiterhin zu bezeugen. Wenn die Haft Gottes Wort nicht binden kann, wieviel mehr sollten wir die Freiheit nutzen, den Glauben fröhlich zu bezeugen.
  • Größte Anfechtung sind nicht die widrigen Umstände, sondern die Entmutigung. (siehe Predigt vom 21.10.18)
  • Deshalb: Die Freiheit nutzen und die gute Nachricht nicht zurückhalten, sondern fröhlich bezeugen.