Ein starkes Seil, das hält

Predigt zur Bibelstelle Apostelgeschichte 2, 42 - 47

42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

43 Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.

44 Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam.

45 Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte.

46 Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen

47 und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.

 

Kurze Zusammenfassung:

  • Wie kann ich eine gute Struktur für mich entwickeln, die mir hilft, im Alltag mit Christus verbunden zu bleiben und im Glauben zu wachsen?
  • Die ersten Christen haben drei Fäden zu einem tragfähigen Seil verflochten - Dinge, die sie in großer Beharrlichkeit gepflegt haben:
  • Lehre der Apostel - wir haben heute die Bibel und manche Hilfsmittel, um beharrlich an Jesus und seinem Wort dranzubleiben.
  • Gemeinschaft - mit denen verbunden bleiben, die auch mit Jesus gehen, und zwar durch Anteilnehmen und Anteilgeben: Beziehungen mit Tiefe und Qualität.
  • Gemeinschaft kann nur in überschaubaren Gruppen gelebt werden - die ersten Christen suchten die öffentliche Versammlung im Tempel auf und trafen sich in den privaten Häusern.
  • Dort bedeutete Gemeinschaft auch Tischgemeinschaft - mit geistlichen Elementen. Und ein Teilen materieller Güter, damit jeder hat, was er zum Leben braucht.
  • Die starke Individualisierung unseres Glaubens muss sich vom biblischen Zeugnis kritisch hinterfragen lassen.
  • Gebete - der dritte Faden, der beharrlich geflochten werden will, in Dank und Bitte, im Lobpreis.
  • Diese drei Fäden (Lehre - Gemeinschaft - Gebet) zu einem starken Seil verwoben helfen uns, im Alltag mit Christus verbunden zu bleiben und im Glauben zu wachsen.