Glaube und Schwachheit

Predigt zur Bibelstelle Römer 8, 24 - 27

24 Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht?

25 Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren.

26 Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern.

27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was der Sinn des Geistes ist, denn er verwendet sich für Heilige Gott gemäß.

 

Kurze Zusammenfassung:

  • Wir sind gerettet. Aber wir sind noch nicht im Himmel: Wir leben in der Spannung des ´schon jetzt` und ´noch nicht`.
  • Wir leben mitten in der Vergänglichkeit alles Irdischen und machen immer wieder leidvolle Erfahrungen.
  • Paulus: Wir sind gerettet - auf Hoffnung hin.
  • Hoffnung = über den Horizont schauen und mit Ausdauer dranbleiben
  • Hoffnung bedeutet also zum einen, dass wir eine große Perspektive haben, aber dass diese Perspektive eben noch Zukunft und nicht Gegenwart ist.
  • In der Leidensgemeinschaft dieses Lebens kann uns Hoffnung verloren gehen und unser Gebet verstummen: Glaube wird schwach.
  • Wir dürfen wissen, dass wir dann nicht allein sind, sondern der Heilige Geist uns in unserer Schwachheit zur Seite steht und in unserem Gebet unterstützt.
  • Wir sind gerettet - und es gibt nichts und niemanden, der uns von der Liebe Gottes trennen kann.