Der erste Spatenstich

 

28 Oktober 2019

Im Februar 2019 haben wir zuletzt in unserem Baublog auf unserer Homepage über die Baufeldfreimachung informiert. Wir waren der guten Hoffnung, dass nach damaligem Stand der Planungen der Baubeginn Mitte Juni 2019 sein würde. 

Bereits Ende Februar hatten wir die Werkplanung abgeschlossen. Ausschreibungsunterlagen für die Rohbauarbeiten sollten rausgehen. In den folgenden Monaten wurde ein Baustelleneinrichtungsplan erstellt und der Stadt zur Genehmigung eingereicht. Für die Nutzung der Küche während der Rohbauphase wurde ein Umbau in den Mehrzweckraum geplant. Auch Eigenleistung bei Abbrucharbeiten rund um unser Gemeindezentrum wurden festgehalten. Weitere Überlegungen zur Einrichtung der oberen Raumzelle als Baubüro und Nutzung des Parkplatzes als Lagerplatz kamen dazu.

In der finalen Planung traten aber immer wieder Schwierigkeiten auf durch die komplizierten statischen Berechnungen unseres besonderen neuen Baukörpers im Zusammenschluss mit dem jetzigen Gebäude. Dabei zeichnete es sich ab, dass wir bei der Stadt einen Antrag auf Sondernutzung öffentlicher Flächen während der Bauzeit stellen mussten. Auch die Planung der Lüftungsanlage, sowie die neue Treppenanlage an der Äußeren Brucker Straße zeigten an markanten Stellen noch Planungsdefizite, so dass die Fertigstellung der Ausschreibungsunterlagen sich letztlich bis in den August hinzogen, bevor sie an die entsprechenden Firmen versandt werden konnten. Es wurde immer deutlicher, dass der inzwischen auf Mitte September festgelegte Baubeginn nicht mehr einzuhalten war.

Auch wenn wir uns als Bauausschuss ab Mitte des Jahres nur noch nach Absprache getroffen haben, haben die einzelnen Mitarbeiter aber intensiv in ihren Bereichen weitergearbeitet, oft zusammen mit den Fachplanern bzw. Architekturbüros. Wir haben unser Bauprojekt der Sparkasse Erlangen/Höchstadt vorgestellt und nach Spendengeldern gefragt. Fast zeitgleich richtete die Sparkasse das inzwischen wohl allen bekannte Spendenportal ein und wir durften es auf unserer Homepage einrichten. Wir nehmen dankbar zur Kenntnis, dass dort schon einige Spenden eingegangen sind. Fördergelder über die Aktion Mensch konnten wir nicht beantragen, da in unserem Gemeindeleben keine Projekte im Sinne der Aktion Mensch nachzuweisen sind.

Trotz hoher Auslastung im Baugewerbe kamen auf unsere Ausschreibungen hin mehrere Angebote für den Aushub und Rohbau zurück, die unserem Leistungsverzeichnis und den Kosten-Vorausberechnungen entsprachen. Dadurch konnten wir für beide Sparten Mitte September die Bietergespräche mit den Firmen führen. Noch vor Ende Oktober werden wir die Verträge mit den Firmen abschließen können. Auch die Stadt hat inzwischen mündlich ihre Zustimmung zur Baustelleneinrichtung gegeben, so dass für das Bauvorhaben unserer Gemeinde der November 2019 unser Monat wird: So Gott will, werden wir den 1. Spatenstich setzen.

Sofern die Witterung es zulässt und heute noch nicht voraussehbare Verzögerungen eintreten, planen wir ab Oktober/November 2020 den Umbau des jetzigen Gemeindezentrums. Ab da werden wir uns für ein halbes Jahr andere Räume für unsere Gemeindeveranstaltungen suchen müssen. Voranfragen dazu sind schon rausgegangen.

Die Planungen haben sehr viel länger gedauert als gedacht und gewollt. Verschiedene Gründe haben dazu geführt. Immer wieder tauchten Defizite in den komplizierten Planungen auf. Das hat unsere Geduld auf die Probe gestellt und uns ins Gebet geführt. Wir waren uns sicher, dass wir dranbleiben sollten, hatten inneren Frieden darüber, aber beweisen konnten wir es nie.

Rückblickend müssen wir aber festhalten, dass wir für unser Bauvorhaben dadurch gewonnen haben. Es konnte eine präzisere Detailplanung erstellt werden. Und nicht zuletzt zeigen uns das auch die Angebote der Firmen für den Aushub und Rohbau, die unseren dafür eingeplanten finanziellen Rahmen einhalten und sich dem jetzt gesteckten Zeitrahmen anpassen.  

Auch bei der Finanzierung unseres Bauvorhabens hat es keine wesentlichen Änderungen gegeben. Unsere jährliche Ansparsumme von € 125.000,00 ist im Wesentlichen durch die eingehenden Spenden gedeckt.

Unsere Nachbarn direkt hier vor Ort werden für die gesamte Bauzeit am stärksten von der Baumaßnahme betroffen sein. Ihnen wollen wir wertschätzend und wohlwollend begegnen. Besonders was unser Parkverhalten anbelangt. Am 3. November haben wir sie zu uns ins Gemeindezentrum zum Kaffeetrinken eingeladen, um sie über das Bauvorhaben zu informieren und ihre Fragen dazu zu beantworten.

Wir möchten uns mit diesem Bericht bei allen herzlich bedanken, die hinter uns gestanden haben, uns Vertrauen entgegengebracht haben, auch manche kritische Frage gestellt haben, mit und für uns gebetet haben, dass die Planungen zum Baustart führen. Jetzt sind wir soweit und es wird in wenigen Wochen losgehen. Wir planen dann auch mit dem 1. Spatenstich (genauer Termin kommt dann im Newsletter und in den Ansagen) unseren Baublog wieder zu beleben.

 

Zum Schluss noch eine Bitte: Betet weiter für unser Bauvorhaben, für alle an den Planungen und Ausführungen Beteiligte, für die Geduld unserer Nachbarn………… Vielen Dank.

 

Im Namen des Bauausschusses                                                        

Ingrid Bouecke

Start in die Bauphase

Start in die Bauphase

 

28 Februar 2019

 

 

 

 

Zu Beginn der Bauarbeiten steht zunächst die sogenannte „Baufeldfreimachung“ an.

 

 

In einem  ersten Schritt mussten im Baufeld des neuen Gottesdienstsaales Bäume gefällt und der Strauchaufwuchs entfernt werden.

 

 

 

 

 

Wegen der Auflagen aus dem Bundesnaturschutzgesetz war die Durchführung dieser Arbeiten noch vor dem 1. März 2019 erforderlich (Beginn der Vogel-Brutzeit).

 

 

 

 

 

Fotos:

Armin Bräunling

Sie ist da

Infos zu unserer Baugenehmigung und Start des Baublogs

Liebe Geschwister und Freunde,

endlich ist sie da, die schriftliche Baugenehmigung für den Um- und Erweiterungsbau unseres Gemeindezentrums. Gott sei Lob und Dank. 

Als wir im Januar 2016 die Genehmigungsplanung bei der Stadt Erlangen eingereicht hatten, sind wir fest davon ausgegangen, im Laufe der nächsten 4 - 5 Monate die schriftliche Rückmeldung zur Freigabe unseres Bauvorhabens in den Händen zu haben. Ein Zeitpunkt, zu dem die Behörden und Parteien der Stadt in ihren Sitzungen um eine eigene kommunale Abstandsflächensatzung gerungen haben. Mit der bis dahin geltenden Bayerischen Abstandsflächensatzung, an die die Stadt Erlangen noch gebunden war, konnte uns mit unserer geplanten Bauhöhe keine Baugenehmigung erteilt werden. Umplanen oder abwarten? Auf Anraten des Bauaufsichtsamtes haben wir, nicht zuletzt auch um Kosten zu sparen, abgewartet, unseren Bauantrag ruhen lassen und Gespräche mit Stadtratsmitgliedern gesucht. Diese innerstädtischen Verhandlungen haben sich 2 Jahre hingezogen. Erst im Dezember 2017 wurde dann in einer Stadtratssitzung mehrheitlich für die neue Abstandsflächensatzung gestimmt. Damit stand unserer Baugenehmigung nichts mehr im Wege. Als Bauausschuss haben wir, ohne die schriftliche Genehmigung in der Hand zu haben, den Kontakt zum Bauaufsichtsamt aktiviert und unsere Planungssitzungen mit dem Architekturbüro und den Fachplanern wieder aufgenommen. 

Schnell wurde klar, bis zur Ausstellung der schriftlichen Baugenehmigung sind noch einige Dinge mit der Stadt zu regeln. Zunächst haben wir die zehnjährige Bauverpflichtung, die im September 2018 abgelaufen wäre, um die mögliche Maximalzeit von zwei Jahren verlängert. Das bebaute, wie das unbebaute Grundstück wurden zu einem Grundstück verschmolzen. Beides bedurfte der notariellen Beurkundung. 

In der Zwischenzeit mussten Anträge für eine gleichwertige Neupflanzung für die zu fällenden Bäume, die dem Bauvorhaben im Wege sein werden, genehmigt werden. 

Nachdem wir noch vier PKW-Stellpätze ablösen mussten, haben wir auf Anraten der Stadt, auf dem Platz der jetzigen Raumzellen, zwei weitere PKW-Stellplätze nachgewiesen. Mit Planung, Einreichen der Pläne, Genehmigung und Auslösen der zwei jetzt noch fehlenden Stellplätze gingen weitere Monate ins Land.

Zum guten Schluss war es dann eine „ergänzende Betriebsbeschreibung“, die wir abgeben mussten. Dabei ging es um die Nutzung des GZs unter Berücksichtigung des Immissionsschutzes. Die mittlerweile vertrauensvollen Kontakte zum Bauaufsichtsamt haben uns geholfen, hier so verhandeln zu können, dass wir für unser zukünftiges Gemeindeleben keine Einschränkungen erwarten.

Der Hinweis auf die Einreichung vom Nachweis der Gemeinnützigkeit unserer Gemeinde, die uns bei den Gebühren entlastet, war dann ein sichtbares Zeichen des Entgegenkommens seitens der Stadt.

Zusammen mit unserem WebTeam sind wir dabei, einen Baublog zu erstellen, der in den nächsten Wochen auf der Homepage unserer Gemeinde einzusehen sein wird. Dort kann dann die Baugeschichte von 2006 an nachgelesen werden. Wir werden sie dann immer wieder aktualisieren.

Die 14tägigen Planungssitzungen nutzen wir gerade für die letzten Feinabstimmungen, um dann in die nächste entscheidende Phase gehen zu können, die Ausschreibungen der Gewerke. 

Einen ganz wichtigen Punkt möchte ich an den Schluss stellen, die Finanzierung unseres Bauvorhabens. Ohne einen gesicherten Finanzierungsplan werden wir nicht mit dem Bauen beginnen können. Wir bitten euch sehr, eure finanziellen Gaben zu prüfen und je nach Möglichkeit, eure Spenden zu geben. Das vor uns liegende Erntedankfest bietet sich an, hier ein bewusstes Zeichen der Dankbarkeit für die Baugenehmigung zu setzen. 

Darüber hinaus lade euch ein, wann immer ihr an die Gemeinde denkt, selbst im Gemeindezentrum seid oder einfach nur am Gemeindezentrum vorbeifahrt: betet für die Gemeinde, segnet die Arbeit, die hier getan wird, ganz allgemein und vergesst dabei das Bauvorhaben nicht. Vielen Dank. 

Mit lieben Grüßen 
im Namen der Mitarbeiter im Bauausschuss,         
Ingrid Bouecke

Den Baublog findet ihr über das Menü oben bzw. den Link unten. Aktuell findet ihr dort jeweils aktuelle News sowie viele Infos und Bilder zur Planungsphase.

Unser Baukonto

 

Sparkasse Erlangen

IBAN: DE40 7635 0000 0011 0011 15

BIC: BYLADEM1ERH

 

Herzlichen Dank!