Die Baugrube


21.05.2020 | Erstellt von Ingrid Bouecke

 

Beim Ausheben der Baugrube gab es einige Überraschungen. Die gesetzlich vorgeschriebenen, entnommenen Bodenproben zur Baugrunduntersuchung auf Schadstoffe waren in der oberen Schicht positiv, so dass der Boden auf eine Sonderdeponie abgefahren werden musste. Darüber hinaus kam so mancher andere Fund zum Vorschein. Auch lagen (liegen) nicht alle unterirdischen Leitungen an den Baugrenzen so im Boden, wie in den Plänen beschrieben. Das hatte an einem Tag zur Folge, dass der Bagger beim Setzen der Bohrpfähle eine 20 KV Stromleitung traf und damit für ein paar Stunden der Anger ohne Strom war.

Innerhalb von nur wenigen Wochen war die komplette Baugrube ausgehoben, die Wände mit einem sog. Berliner Verbau stabilisiert. Im Bereich des künftigen Lichtgrabens zum Untergeschoss wurde Spritzbeton aufgetragen.

Um den Anschluss zum Neubau vorzubereiten, musste der Notausgang im jetzigen Gottesdienstraum verlegt werden. Die alte „Festung“ der Technik wurde dazu abgebaut und ein neuer Platz für die Technik gefunden. Als Notausgang wurde an die Stelle, an der nach Fertigstellung des Gebäudes der Haupteingang zur Äußeren Brucker Straße sein wird, ein schmaler Durchbruch geschlagen und dabei ein Zugang zur verkürzten Rampe geschaffen, die zum jetzigen Haupteingang führt.

In den ersten Märztagen wurde der Baukran Am Erlanger Weg aufgebaut.

Die Gebäudeanschlussseite ist freigelegt. Ein alter Abwasserschacht ist noch im Wege und muss umgelegt werden. Um die Hausanschlüsse an den außen neu zu setzenden Abwasserschacht zu verlegen, wird ein Teil des Mehrzweckraumes abgetrennt und dort eine Grube für die Anschlussleitungen gegraben.

Alle weiteren Anschlüsse für die Verbindung vom Bestandsbau zum Neubau werden über die Küche hergestellt. Um von außen einen Zugang zum Bestandsbau zu schaffen, wird die alte Kücheneinrichtung in den noch verbliebenen Mehrzweckraum verlegt und hier funktionstüchtig aufgebaut. Von der Bestandsbau-Seite her wird die Küchentür verriegelt und der Weg frei für den Bagger zum Abbruch der Küchen-Außenwand.

Der Beginn unseres Bauprojektes ist begleitet von der Planung und mittlerweile auch von den begonnenen Bauarbeiten zur Herstellung einer Fernwärmeleitung der Stadtwerke Erlangen in der Äußeren Brucker Straße. Nach anfänglichen Bedenken, dass beide Projekte sich gegenseitig behindern, gab es erfolgreiche Gespräche zur Koordination beider Bauvorhaben mit den Stadtwerken und dem Stadtplanungsamt. Es sieht heute so aus, dass der Fortschritt unseres Bauvorhabens durch die Baumaßnahme „Fernwärmeleitung“ nicht gestört wird.

Ein äußerst langwieriger Prozess war die Ermittlung eines geeigneten Platzes für den Einbau einer entsprechenden Rigole, die bei einem Starkregen die Mengen an Wasser aufnehmen und zwischenspeichern kann, die  sich im Bereich Lichtgraben und Treppenabgang zum Untergeschoss ansammeln.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Armin Bräunling und Udo Wellenbrink.

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Ein Überblick über den Bau


01.03.2020 | Erstellt von Ingrid Bouecke

 

Mit einem symbolischen 1. Spatenstich haben wir als Gemeinde am Freitag, 22. November 2019 den Start für den Um- und Erweiterungsbau unseres Gemeindezentrums gesetzt.

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Lasset uns freuen und fröhlich an ihm sein. O Herr hilf, o Herr lass wohl gelingen.

Dieses Bibelwort aus Psalm 118 hatte Ingrid Bouecke über dem Festakt gestellt. Dabei betonte sie die freudige Erwartung auf den Neu-Anfang, der mit dem neu entstehenden größeren Gebäude erweiterte Möglichkeiten schenkt, Gemeindeleben zu gestalten.

Zu der großen Anzahl Interessierter aus der Gemeinde waren auch einige Gäste der Einladung gefolgt. Von der Stadt Frau Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuss, Herr Architekt Henning Pretzsch und Frau Architektin Dana Pretzsch, an der Planung beteiligte Fachplaner, Herr Claus Peter Schalk von der ausführenden Rohbaufirma, Vertreter der Kirchen am Anger, der Evangelischen Allianz in Erlangen, des EFG Landesverbandes Bayern, sowie ehemalige Mitglieder der Gemeinde. Sowohl die Erlanger Nachrichten als auch die Zeitschrift unseres Bunde EFG „Die Gemeinde“ haben darüber berichtet.

Im Anschluss waren alle Anwesenden zu einem Empfang ins Gemeindezentrum eingeladen. Die Küche hatte ein wunderbar einladendes Buffet dazu vorbereitet.

Architekt Henning Pretzsch erläuterte anhand eines Modells unser Bauvorhaben. Das Modell wurde von C+P im Zuge des Architektenwettbewerbs hergestellt.

 

 

 

 

 

 

Überblick über den von der Stadt genehmigte Baustelleneinrichtungsplan.

Freiwillige Helfer bereiten in Eigenleistung das Baufeld vor.

Von der Rohbaufirma wurden nach den Vorgaben der Stadt Erlangen Vorbereitungen zur Baustelleneinrichtung vorgenommen und die Beschilderung "Absolutes Halteverbot" in der Straße "Am Erlanger Weg" aufgestellt.

Beginn der Wirksamkeit ab Fr. 17.01.2020

Einmessung der Bohrpfähle.

Einrichtung Baustromanschluss.

 

 

 

 

 

 

Der Parkplatz wird zum Lagerplatz.

Vorläufige Baustellenabsperrung

am 17.01.2020.

Montag, 20.01.2020:

Die Baufirmen richten die Baustelle ein.

Der Bagger rollt an!

Es geht los! Der Bagger wird aktiv!

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Start in die Bauphase


28.02.2019 | Erstellt von Ingrid Bouecke

 

Zu Beginn der Bauarbeiten steht zunächst die sogenannte „Baufeldfreimachung“ an.

In einem  ersten Schritt mussten im Baufeld des neuen Gottesdienstsaales Bäume gefällt und der Strauchaufwuchs entfernt werden.

Wegen der Auflagen aus dem Bundesnaturschutzgesetz war die Durchführung dieser Arbeiten noch vor dem 1. März 2019 erforderlich (Beginn der Vogel-Brutzeit).

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Sie ist da


01.10.2018 | Erstellt von Ingrid Bouecke

 

Liebe Geschwister und Freunde,

endlich ist sie da, die schriftliche Baugenehmigung für den Um- und Erweiterungsbau unseres Gemeindezentrums. Gott sei Lob und Dank. 

Als wir im Januar 2016 die Genehmigungsplanung bei der Stadt Erlangen eingereicht hatten, sind wir fest davon ausgegangen, im Laufe der nächsten 4 - 5 Monate die schriftliche Rückmeldung zur Freigabe unseres Bauvorhabens in den Händen zu haben. Ein Zeitpunkt, zu dem die Behörden und Parteien der Stadt in ihren Sitzungen um eine eigene kommunale Abstandsflächensatzung gerungen haben. Mit der bis dahin geltenden Bayerischen Abstandsflächensatzung, an die die Stadt Erlangen noch gebunden war, konnte uns mit unserer geplanten Bauhöhe keine Baugenehmigung erteilt werden. Umplanen oder abwarten? Auf Anraten des Bauaufsichtsamtes haben wir, nicht zuletzt auch um Kosten zu sparen, abgewartet, unseren Bauantrag ruhen lassen und Gespräche mit Stadtratsmitgliedern gesucht. Diese innerstädtischen Verhandlungen haben sich 2 Jahre hingezogen. Erst im Dezember 2017 wurde dann in einer Stadtratssitzung mehrheitlich für die neue Abstandsflächensatzung gestimmt. Damit stand unserer Baugenehmigung nichts mehr im Wege. Als Bauausschuss haben wir, ohne die schriftliche Genehmigung in der Hand zu haben, den Kontakt zum Bauaufsichtsamt aktiviert und unsere Planungssitzungen mit dem Architekturbüro und den Fachplanern wieder aufgenommen. 

Schnell wurde klar, bis zur Ausstellung der schriftlichen Baugenehmigung sind noch einige Dinge mit der Stadt zu regeln. Zunächst haben wir die zehnjährige Bauverpflichtung, die im September 2018 abgelaufen wäre, um die mögliche Maximalzeit von zwei Jahren verlängert. Das bebaute, wie das unbebaute Grundstück wurden zu einem Grundstück verschmolzen. Beides bedurfte der notariellen Beurkundung. 

In der Zwischenzeit mussten Anträge für eine gleichwertige Neupflanzung für die zu fällenden Bäume, die dem Bauvorhaben im Wege sein werden, genehmigt werden. 

Nachdem wir noch vier PKW-Stellpätze ablösen mussten, haben wir auf Anraten der Stadt, auf dem Platz der jetzigen Raumzellen, zwei weitere PKW-Stellplätze nachgewiesen. Mit Planung, Einreichen der Pläne, Genehmigung und Auslösen der zwei jetzt noch fehlenden Stellplätze gingen weitere Monate ins Land.

Zum guten Schluss war es dann eine „ergänzende Betriebsbeschreibung“, die wir abgeben mussten. Dabei ging es um die Nutzung des GZs unter Berücksichtigung des Immissionsschutzes. Die mittlerweile vertrauensvollen Kontakte zum Bauaufsichtsamt haben uns geholfen, hier so verhandeln zu können, dass wir für unser zukünftiges Gemeindeleben keine Einschränkungen erwarten.

Der Hinweis auf die Einreichung vom Nachweis der Gemeinnützigkeit unserer Gemeinde, die uns bei den Gebühren entlastet, war dann ein sichtbares Zeichen des Entgegenkommens seitens der Stadt.

Zusammen mit unserem WebTeam sind wir dabei, einen Baublog zu erstellen, der in den nächsten Wochen auf der Homepage unserer Gemeinde einzusehen sein wird. Dort kann dann die Baugeschichte von 2006 an nachgelesen werden. Wir werden sie dann immer wieder aktualisieren.

Die 14tägigen Planungssitzungen nutzen wir gerade für die letzten Feinabstimmungen, um dann in die nächste entscheidende Phase gehen zu können, die Ausschreibungen der Gewerke. 

Einen ganz wichtigen Punkt möchte ich an den Schluss stellen, die Finanzierung unseres Bauvorhabens. Ohne einen gesicherten Finanzierungsplan werden wir nicht mit dem Bauen beginnen können. Wir bitten euch sehr, eure finanziellen Gaben zu prüfen und je nach Möglichkeit, eure Spenden zu geben. Das vor uns liegende Erntedankfest bietet sich an, hier ein bewusstes Zeichen der Dankbarkeit für die Baugenehmigung zu setzen. 

Darüber hinaus lade euch ein, wann immer ihr an die Gemeinde denkt, selbst im Gemeindezentrum seid oder einfach nur am Gemeindezentrum vorbeifahrt: betet für die Gemeinde, segnet die Arbeit, die hier getan wird, ganz allgemein und vergesst dabei das Bauvorhaben nicht. Vielen Dank. 

Mit lieben Grüßen 
im Namen der Mitarbeiter im Bauausschuss,         
Ingrid Bouecke

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Unser Baukonto

 

Sparkasse Erlangen

IBAN: DE40 7635 0000 0011 0011 15

BIC: BYLADEM1ERH

 

Herzlichen Dank!