Wort zum Monat April

Gedanken zur Bibelstelle Johannes 20,21

Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch! Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich jetzt euch.
Johannes 20,21

Als Jesus diese Sätze sagt, ist er vom Tod auferstanden. Jesus Christus ist auferstanden! Er lebt. Sein Vater im Himmel hat ihn aus dem Grab gerufen und er lebt. Seine Mission auf der Erde ist erfüllt: Die Schuld ist bezahlt. Der Tod ist besiegt. Das Kommen des Heiligen Geistes ist vorbereitet. Das Reich Gottes ist gegründet und es breitet sich aus. Es lässt sich nicht mehr aufhalten.

Und nun gibt Jesus eine Mission an seine Jünger weiter. Sie sollen seine Mission fortsetzen und an der Ausbreitung seines Reiches weiter wirken. Deshalb ist es schließlich bei uns angekommen und es breitet sich immer noch aus.

Und wir? Kennen wir unseren Auftrag, unsere Mission? Wissen wir, in wessen Auftrag wir unterwegs sind? Von welchen Kräften lassen wir uns beauftragen und senden? Sich darüber klar zu werden, ist der erste Schritt. Denn es ist unsere Entscheidung, von wem wir uns beauftragen und senden lassen.

Christus will uns beauftragen und senden. Jetzt sind wir an der Reihe. Wir können seinen Auftrag für uns in Anspruch nehmen. Damit werden wir Teil dieser Wachstumsbewegung, die er begonnen hat. Wir dürfen inneres und äußeres Wachstums seines Reiches erleben und weitergeben. Wir dürfen erleben, wie sein Wort Menschen verändert. Wir dürfen erleben, wie sein heiliger Geist Menschen verwandelt. Dabei dürfen wir die gleiche Kraft erleben, die ihn vom Tod ins Leben gerufen hat.

Bei alle dem bekommen wir seinen Frieden mit auf den Weg. Sein Friede ist keine Belohnung, die wir nach getaner Arbeit bekommen. Wir müssen uns seinen Frieden nicht erarbeiten und voll innerer Unruhe uns abmühen. Und wir können das auch gar nicht. Nein. Als erstes bekommen wir seinen Frieden. Einen Frieden mit dem Schöpfer, dem Vater im Himmel. Diesen Frieden hat er für uns erstritten und erkauft. Und mit diesem Frieden können wir uns auf den Weg machen, seine Sendung und seinen Auftrag zu erfüllen.

Markus von Linden